Care to be

12.9.2020 – 4.10.2020
Eröffnung: Fr, 11.9.2020, 19 Uhr

Sa, 12.9. 15 Uhr (Heiner-Metzger-Platz, Neu-Ulm) + 17 Uhr (Rathausplatz, Neu-Ulm), jeweils 30 min: Performance „Alternative Gesellschaftsformen. Übung IV: Du hast recht“ mit Lotte Lindner & Till Steinbrenner
Sa, 19.9., 19-22 Uhr: Kulturnacht Ulm/Neu-Ulm
Sa, 3.10. 11 Uhr: Gespräch mit Josephine Kellert (Konzeptwerk Neue Ökonomie | Leipzig) > Ort wird noch bekannt gegeben.

Öffnungszeiten: Fr, 16-20 Uhr, Sa+So: 14-18 Uhr

+++ Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir den Zugang zur Ausstellung und den Veranstaltungen aufgrund der aktuellen Lage ggf. reglementieren müssen.

In unseren Räumlichkeiten gelten die üblichen Hygienemaßnahmen! +++

 

Gemeinschaft lässt sich mehrdeutig definieren, entsteht aus verschiedenen Gründen und lässt sich meistens nicht vermeiden. Was stellen wir uns unter Gemeinschaft vor? Wo befinden sich die Grenzen einer Gemeinschaft? Wann gehöre ich dazu, wann nicht und wieso? Die Ausstellung ‚Care to be‘ ist eine Versuchsanordnung, um Praktiken auszuprobieren und zu visualisieren. Dies kann unseren inneren Blick dafür schärfen, was Gemeinschaft letztlich ausmacht, welchen Einfluss sie auf unser Leben hat und haben kann.

 

Beteiligte Künstler*innen

Doris Dziersk

Doris Dziersk studierte in London freie Kunst und arbeitet als Bildende Künstlerin und Bühnenbildnerin. Ihre Arbeiten zeichnen sich durch hohes Kontextbewusstsein aus. Ort und Thema bestimmen dabei maßgeblich die Wahl der künstlerischen Mittel.

Zufall und Unkontrollierbares, entstehend durch Kollaboration mit anderen Akteur*innen, offenes Sammeln und sich prozesshaft weiterentwickelnde Installationen, werden in viele ihrer Arbeiten integriert und hinterlassen über den Entstehungsprozess hinaus sichtbare Spuren. Wiederkehrende Themen Ihrer Arbeit sind Behausung und die spezifischen Eigenschaften von Materialien. Doris Dziersk lebt und arbeitet in Leipzig.

Die Künstlerin realisiert vor Ort ihre Arbeit ‚Versicherung‘, bei der sie aus Materialspenden der Nachbarschaft eine Art Nest bzw. Schutzraum baut. Die Idee einer Gemeinschaft geht somit im Konzept des Projektes auf, dass Viele etwas beitragen und dies dem/r Einzelnen zugutekommt.

 

Lotte Lindner

1971 in Bremen geboren, lebt und arbeitet in Hannover. 1996-2004 Hochschule für Bildende Künste Braunschweig bei Prof. Marina Abramović; Abschluss als Meisterschülerin bei Prof. Marina Abramović und John Armleder. Seit 2002 Zusammenarbeit mit Till Steinbrenner.

Till Steinbrenner

1967 in Hildesheim geboren, lebt und arbeitet in Hannover 1989-1993 Fachhochschule für Produkt- und Metalldesign Hildesheim, Diplom 2000-2004 Hochschule für Bildende Künste Braunschweig bei Prof. Marina Abramović; Abschluss als Meisterschüler bei Prof. Marina Abramović und John Armleder.

 

Künstlerische Praxis

Lotte Lindners und Till Steinbrenners künstlerische Arbeit bewegt sich im Spannungsfeld von Installation, Skulptur und Performance und zeichnet sich aus durch den sensiblen wie spielerischen Umgang mit (Kunst-)Räumen und den Erwartungen, die an diese gestellt werden.

Zusammenarbeit seit 2002. Teilnahme an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen u.a.: Kunstverein Buchholz, Nordheide (2017); Kunstverein Wolfenbüttel (2017); Festival Signal # 6, Brüssel (2017), Festival Far, Nyon (2017), Kunstverein Wolfsburg (2016);. Auszeichnungen u.a.: Kunstpreis der Sparkasse Hannover (2015), Arbeitsstipendium New York, Niedersächsische Sparkassenstiftung und das Land Niedersachsen (2009).

 

Webseite

http://www.lindner-steinbrenner.com/index.html