Gestatten, PUTTE

Die Idee hinter der PUTTE
Die PUTTE ist ein Projektraum. D.h. Kunst wird nicht aus Verkaufsinteresse gezeigt, sondern um sie der Öffentlichkeit näher zu bringen, zu irritieren, Fragen zu stellen, einen neuen Blick auf die Umgebung zu eröffnen oder sich einfach nur daran zu freuen. Entsprechend werden nicht die etablierten Größen ausgestellt sondern junge engagierte Künstler, die unkonventionelle, neue und überraschende An­sätze entwickeln. Dabei ist die PUTTE international ausgerichtet und orientiert sich vor allem im deutschsprachigen Raum.

Austausch
Die PUTTE ist ein Treffpunkt und Ort des Austauschs. Das macht sich auch im Programm bemerkbar. Neben den Künstler/innen aus dem In – und Ausland kommen auch Ausstellungsmacher zu Besuch. Ein fester Anteil der Ausstellungen wird von Betreibern von anderen Projekträumen aus dem deutsch­sprachigen Raum organisiert. So bildet sich ein überregionales Netzwerk das immer wieder spannende Impulse nach Neu-Ulm bringt.

Die Macher
Die PUTTE ist als Verein unter dem Namen „Projektraum für aktuelle Kunst e.V. organisiert“. Die Leitung der PUTTE wurde für die ersten 3 Jahre der Ulmer Künstlerin Janina Schmid anvertraut. Schmid hat an der Hochschule für Bildende Kunst in Braunschweig studiert und ist aktuell als Stipendiatin der Pro Arte Stiftung in Ulm. Darüber hinaus ist arbeitet Sie als Kunstpädagogin. Ihr Programm für die PUTTE richtet sich vor allem auf Bildhauerei. Speziell geht es um neue, humorvolle Ansätze und Kunst an ungewöhnlichen Orten und im öffentlichen Raum. Getragen wird das Projekt von der Stadt Neu-Ulm, die sich damit bewusst einen offenen Raum für zeitgenössische Kunst leistet.

Kunst für Neu-Ulm
In der PUTTE wird vor allem neue Kunst ausgestellt. Einige Werke sollen sogar extra für die jeweilige Ausstellung entstehen. Das sind vor allem ortsspezifische Arbeiten, die sich mit Ihrer Umgebung auseinandersetzen. Dabei kann die Kunst auch den Ausstellungsraum verlassen und direkt in der Stadt platziert werden. Die Künstler, die über die PUTTE nach Neu-Ulm kommen, werden also Ihre Spuren in der Stadt hinterlassen.  

PUTTE???
Ihren Namen hat die PUTTE direkt von ihrem Ort bekommen. Am Gebäude in der Brückenstraße 2 prangt über dem Eingangstor eine Putte mit Sonnenbrille. Wie es zu der eigenwilligen Engelsfigur kam ist noch nicht vollständig klar.  Die Inschrift 1950 gibt jedenfalls den Hinweis auf das Entstehungsjahr. Einer Version zufolge befanden sich in der Ladenzeile ursprünglich ein Schreibwarenladen und ein Optiker. Hinweise nehmen wir gerne an.